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Attraktionen in der Umgebung

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Sant Vicenç de Montalt

Sant Vicenç de Montalt ist ein reizvolles, herzliches Dorf, das zwischen Meer und Gebirge liegt. Dies ist ein kleines, ruhiges Örtchen mit hervorragender Lage und Mittelmeerklima.

Der Ort liegt lediglich 35 km von Barcelona entfernt und ist dank gut ausgebauter öffentlicher und privater Verkehrsanbindung sowie Eisenbahn aus anderen Städten der Region schnell zu erreichen.

All jene, die eine aktive Freizeitgestaltung im Urlaub bevorzugen, können im berühmten Golfclub in diesem Ort ihrem Lieblingssport nachgehen. Zudem kann man segeln, ganz einfach spazieren gehen, Fahrrad fahren sowie im naheliegenden Nationalpark oder am Strand joggen.

Im wunderschönen Garten Germans Gabrielistas mit einer Fläche von 4 Hektar kann man die hiesige Flora in Gestalt von Bäumen mit einem Alter von mehreren Hundert Jahren und zweifellos hohem natürlichem Wert bewundern. Vor einigen Jahren konnte dank des Wiederaufbaus der alten Wasserentnahmestelle der kleine See im Park, auf welchem zahlreiche Singvogelarten nisten, wieder mit Wasser versorgt werden.

Die lange Geschichte des Städtchens wird durch die im Zentrum von Sant Vicenç de Montalt erhalten gebliebenen, charakteristischen ländlichen Häuser und die auf das 16. Jahrhundert datierte Kapelle Sant Vicenç bestätigt. Aufmerksamkeit erregen ebenfalls die Wehr- und Wachtürme, von denen sich ein Teil auf privaten Grundstücken befindet.

Im historischen Ortszentrum befindet sich zudem die aus den letzten Jahren des 16. Jahrhunderts stammende Kirche Sant Vicenç. Dieser Sakralbau entstand kurz nach der Abtrennung der Gemeinde Sant Vicenç von der Pfarrei Sant Andreu de Llavaneres. Die Grundsteinlegung der Kirche fand am 29. August 1591 statt.

Der Bereich der Ginesta-Straße dagegen ist sehr modern – man fühlt hier den Geist des lokalen Unternehmertums. Es gibt hier aller erdenklichen Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe; von Friseursalons über Geschäfte mit Fisch und Meerestieren sowie Lebensmittelgeschäften bis hin zu Cafés und Restaurants. Einige von ihnen sind voller ausgewählter, exklusiver Produkte, für welche die Umgebung bekannt ist.

Das in der Region Maresme am Fuße des 595 m hohen Berges Montalt gelegene Dörfchen bietet atemberaubende Aussichten mit allen Schattierungen von Blau- und Grüntönen. Es öffnet sich hin zum Meer mit seinen sauberen Stränden und dem ruhigen Wasser und ist von den wunderschönen Berglandschaften des Parc de la Serralada Litoral, eines großen Naturschutzparks zwischen Maresme und Vallès Oriental, umgeben.

Auf der Meeresseite von Sant Vicenç de Montalt befindet sich die Meerespromenade Marqués de Casa Riera. Hier kann man die Häuser des katalonischen Bürgertums aus dem 19. und 20. Jahrhundert bewundern, die den in der gesamten Region Maresme besterhaltensten Bebauungskomplex an der Küste darstellen. Am Strand befinden sich in ganz Spanien bekannte Restaurants, die lokale Speisen sowie ökologische, gesunde und schmackhafte Erzeugnisse aus der gesamten Region anbieten. Sie sind das ganze Jahr über geöffnet.

Sant Vicenç de Montalt verfügt über Strände der Länge von 1237 Metern und der Breite von 70 Metern, die für ihr ruhiges, blaues Wasser und den tiefen, goldenen Sand bekannt sind. Am Strand stehen den Gästen kostenlose Liegen zur Verfügung, von denen aus man das Landschaftsbild des unweit gelegenen Barcelonas bewundern kann.

Der Golfklub de San Vicenç de Montalt verfügt über einen wunderschön gelegenen Platz mit 18 Löchern, von denen aus man herrliche Aussichten auf das Meer und den Parc de la Serralada Litoral hat. Während des Spiels kann man hier eine authentische Mittelmeerlandschaft bewundern.

Regionale Märkte, auf denen man frisches Obst, Gemüse, Honig sowie andere lokale Lebensmittel und Handwerkserzeugnisse kaufen kann, finden jeden Donnerstag morgens auf dem Plaça del Poble (historisches Stadtzentrum) und jeden Samstagmorgen auf dem Sportplatz Avinguda Toni Sors statt.

San Vicenç de Montalt ist außerdem für seine beiden, farbigen Festivals bekannt, die am 22. Januar am Tag des Patrons der Stadt und am 15. August stattfinden.


Caldes d’Estrac

Caldes d’Estrac, bekannt auch als Caldetes, ist die kleinste Stadt Spaniens mit einer Fläche von lediglich 0,74 km2.

Caldes d’Estrac war in den Jahren 1875-1920 ein modischer Kurort für das Bürgertum Barcelonas aufgrund seiner Thermalbäder und der Atmosphäre am Strand. Der Bau einer schweren, hängenden Straße sowie zahlreicher Vorstadthäuser in den 90-er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte Einfluss auf die schnelle Entwicklung der Stadt.
Caldes d’Estrac besitzt zahlreiche Touristenattraktionen, die bewirken, dass die Stadt über das ganze Jahr von Tausenden Touristen besucht wird.
Die Stadt ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, insbesondere in kultureller und historischer. Empfehlenswert ist vor allem die Straße der modernistischen Architektur. Eines großen Interesses erfreut sich ebenfalls die Literaturroute. In der Stadt können zudem die Palau-Stiftung, in welcher sich die Touristeninformation befindet, architektonisch interessante Objekte mit Wachtürmen, wunderschöne Residenzen und ländliche Häuser bewundert werden.

Die Stadt zieht zahlreiche Touristen an, die vor allem an den wunderschönen Landschaften und der Umwelt sowie den Kureinrichtungen interessiert sind. In Caldetes befinden sich berühmte Thermalbäder.

Die Küstenlinie von Caldes d’Estrac ist eine Attraktion für all jene, die sich am schönen Wetter erfreuen und im Meer baden wollen. Die Strände von Caldetes erhielten oftmals höchste Auszeichnungen für die Qualität des Wassers und der Einrichtungen, insbesondere die alljährlich von der Europäischen Union verliehene Blaue Flagge.
Caldetes besitzt zwei Strände – Kalima und „Drei Affen”.


Tossa de Mar

Tossa de Mar ist ein berühmter Kurort in der Provinz Girona. Hier finden seit dem Zeitpunkt des Verbots der Corrida in der Stadt die Umweltkongresse der Europäischen Union statt. Die Stadt ist vor allem durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Altstadt Vila Vella, die zu den schönsten in Spanien gehört, und die Wehranlagen aus dem 12. Jahrhundert bekannt.

In der Vergangenheit war Tossa de Mar oftmals Treffpunkt von Künstlern aus der ganzen Welt und wurde von Marc Chagall als „blaues Paradies“ – el paraíso azul – bezeichnet. Tossa de Mar beeindruckte ebenfalls die amerikanische Schauspielerin Ava Gardner während des Drehs des Films “Pandora und der fliegende Holländer”. Ihr Denkmal steht heute auf einem der Aussichtspunkte des Städtchens. Eine weitere Erinnerung an diese Schauspielerin sind die als Küsse von Ava Gardner – besos de Ava Gardner – bekannten Süßigkeiten, die auf Basis von Baiser in verschiedenen Geschmacksvariationen hergestellt werden.

Das Mittelmeerklima und die warmen Temperaturen, die im Sommer 30⁰C überschreiten, sind am besten in einer der vielen kleinen Buchten auszuhalten, die die Stadt umgeben.
Das Stadtzentrum ist voller Geschäfte und Cafés, die vor allem von Touristen geschätzt werden. Zudem gibt es zahlreiche Restaurants mit regionaltypischen Gerichten auf Basis von Fisch und anderen lokalen Produkten.

La Vila Vella stellt ein mittelalterliches Stadtensemble mit schmalen, gepflasterten Straßen und wunderschönen, für Katalonien typischen Häusern dar. Die Stadtmauern aus Stein umgeben das als El Barrio Viejo (Altes Stadtteil oder Altstadt) bekannte Gebiet. Bei genauem Hinsehen kann ein schmaler Durchgang in den Mauern zu einer kleinen Bucht bemerkt werden, in welcher die Fischer ehemals ihre Boote nach langen Stunden auf dem Meer verankerten. Dieser Durchgang ist als “el agujero del demonio” bekannt, was so viel wie „Loch des Dämonen“ bedeutet.

Eine der größten Attraktionen in Tossa de Mar ist die imponierende mittelalterliche Stadtmauer, die im 12. und 13. Jahrhundert errichtet wurde. Ein Spaziergang entlang der gesamten Mauer ist sehr zu empfehlen, insbesondere kurz vor Sonnenuntergang, denn dessen Anblick ist hier wirklich spektakulär. Die Stadtmauer besitzt vier Türme und drei zylindrische Wehrtürme. Der wichtigste Turm, Torre d’en Jonas, thront über der Bucht.

Am höchsten Punkt der Mauer befindet sich die Far de Tossa, also der Leuchtturm von Tossa de Mar. Ehemals befand sich hier das lokale Schloss mit seinem Wehrturm. Ein Besuch ist wirklich zu empfehlen, zumal sich gleich nebenan das Centro de Interpretació dels Fars de la Mediterrània befindet, ein Museum mit umfangreichen Informationen über die Leuchttürme am Mittelmeer.

In der Parish Church of Sant Vicenc aus dem 18. Jahrhundert befindet sich ein der gelungensten Kopien der Schwarzen Madonna von Montserrat, der Schutzheiligen von Katalonien.

Das ganze Jahr über finden in der Stadt Fiestas und Festivals statt, darunter das berühmte Festival der katalonischen Rumba.


Figueres

Figueres ist eine Stadt in der Provinz Girona. Es ist die Geburts- und Sterbestadt von Salvadore Dalí. Figueres liegt etwa 140 km von Barcelona entfernt und verfügt über ein phantastisches, surreales Salvadore-Dali-Museum. Dieser Hauptvertreter des Surrealismus wurde 1904 in Figueres geboren. Das Museum wurde auf den Ruinen eines ehemaligen Theaters erbaut und in seine heutige Form umgestaltet – eine wunderliche und einzigartige Mischung verschiedener Werke und Kreationen des Geistes von Salvadore Dalí. Neben Hunderten von Werken von Dalí können hier ebenfalls die Schöpfungen anderer Künstler (u.a. Duchamp und Picasso) aus seiner Privatkollektion bewundert werden. Das von Dali entworfene Museum ist in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das im spanischen Bürgerkrieg zerstört wurde und vom Künstler im Stile des Surrealismus wieder aufgebaut wurde, sowie im benachbarten Turmgebäude (ehemals Teil der Stadtmauern und ursprünglich Torre Gorgot genannt) – dem Torre Galatea, so genannt zu Ehren der verstorbenen Ehefrau des Künstlers – untergebracht. Das Museum selbst wurde im Jahre 1974 eröffnet, der Turm (der von den Stadtvätern von Figueres zusätzlich erworben wurde, als sich zeigte, dass das erste Gebäude zu klein ist) – im Jahre 1984. Im Torre Galatea wohnte Dalí in seinen letzten Lebensjahren (nach dem Brand im Schloss in Púbol, bei dem er ernsthafte Verletzungen erlitt) bis fast zu seinem Tode (er starb im Krankenhaus in Figueres). Er wurde in der Krypta unter dem Museumsgebäude beigesetzt. Das Salvadore-Dalí-Museum ist nach dem Prado das am häufigsten besuchte Museum in Spanien.

In der Stadt sollten zudem die Paulskirche (Sant Pere de Figueres) mit ihrer bis in das 11. Jahrhundert zurückreichenden Geschichte (späterer oftmaliger Umbau des Gotteshauses) und die Hauptstraße La Rambla von Figueres sowie auf einer Erhebung nordwestlich des Stadtzentrums liegende Festung Castell de Sant Ferran aus dem 18. Jahrhundert besucht werden.
Die riesige, eine Fläche von über 30 ha einnehmende Festung Castell de Sant Ferran wurde Mitte des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Ferdinand VI. errichtet, nachdem auf Grundlage des Pyrenäenfriedens von 1659 eine andere wichtige Festung in dieser Region, das Fort de Bellegarde w Le Perthus, in die Hände der Franzosen überging. Im Februar 1939 fand im Castell de Sant Ferran die letzte Sitzung der Cortes des republikanischen Spaniens statt. Kurz danach wurde die Festung von der Franco-Armee eingenommen. Bis vor kurzem wurde sie als Gefängnis genutzt, heute ist sie für Besucher geöffnet.

Figeres ist einer der drei Eckpunkte des sogenannten Dalí-Dreiecks. Die anderen sind Port Lligat und Púbol.

Port Lligat (oftmals auch „Portlligat” geschrieben) ist ein Dorf an einer der Buchten der Halbinsel Cap de Creus, 2 km nordöstlich des Zentrums von Cadaqués, wo Dalí im Jahre 1930 eine Fischerhütte und kurz danach noch einige weitere erwarb, um den gesamten Komplex in ein nach seinem Entwurf errichtetes Labyrinth von Räumen umzubauen, die in den nächsten Jahrzehnten seine Sommerresidenz darstellten. Dalí wohnte hier zusammen mit seiner Frau Gala jedes Jahr mehrere Monate bis zum Tod von Gala im Jahre 1982. Danach zog er nach Púbol um.
Dritter Eckpunkt des Dalí-Dreiecks ist das Dorf Púbol, wo der Künstler 1968 als Geschenk für Gala ein heruntergekommenes mittelalterliches Schloss erwarb und im surrealistischen Stil renovierte. Gala Dalí verstarb im Jahre 1982 in Port Lligat und wurde in Púbol begraben. Dalí selbst wohnte noch einige Zeit nach dem Tod seiner Frau dort – bis zu dem tragischen Brand, in welchem er sich starke Verbrennungen zuzog und später nicht mehr nach Púbol zurückkehrte, obwohl er eben dort für sich selbst in der Krypta des Schlosses sein Grab neben dem Grabmal seiner Frau vorbereitet hatte. Seit 1996 ist das Schloss von Gala (Castell de Púbol, Castell Gala Dalí) für Besucher geöffnet.


Cadaques

Cadaqués befindet sich am Ende der Halbinsel Cap de Creus, die durch die beiden Berge Puig de Paní und Puig de Bufadors vom Land getrennt ist. Praktisch bis Ende des 19. Jahrhunderts konnte man dorthin am einfachsten über das Meer gelangen. Der eigentliche Reiz von Cadaqués liegt jedoch in seiner Bebauung: den engen Gassen, die weißen Fischerhütten mit roten Ziegeldächern, den steinigen Hafenbuchten und den Erhebungen, von denen die Buchtenlandschaft beobachtet werden kann. Die Außergewöhnlichkeit des Städtchens zog im 20. Jahrhundert hervorragende Künstler an, und darunter nicht nur in Spanien geborene.

Cap d’Aques bedeutet auf katalonisch “Kap der Felsen”. Und tatsächlich sind Felsen ein häufiges Element des Landschaftsbildes, nicht nur am Rand der Halbinsel Cap de Creus (Cabo de Creus), sondern auch im darauf folgenden Landschaftspark. Deshalb ist allein schon die Anfahrt über die gefährlichen Serpentinen eine gewisse Attraktion.

Wenn man auf den imponierend steilen Straßen hinunter in das Hafenstädtchen fährt, kommt bereits erste Bewunderung auf, wenn wir die in der Sonne blinkende Bucht und die dichte Fassade der weißen Häuser im Fischerdorf Portlligat sehen.

Das Herz von Cadaqués ist eigentlich das von einer Mauer mit den Resten der ehemaligen Festung umgebene, mittelalterliche Dorf. Über der auf einer kleinen Erhebung liegenden Altstadt erhebt sich die Silhouette der spätgotischen Kirche Iglesia de Sta. María de Cadaqués. Ein Spaziergang über die schmalen, gepflasterten Gassen (zu deren Bau wurden vom Meer geschliffene Steine aus den hiesigen Buchten verwendet) ist sehr zu empfehlen, denn obwohl der Bau von außen nicht besonders einladend aussieht, wird sein Wert durch die inneren Elemente bestimmt. Dies sind ein 23 Meter hoher Barockaltar mit Polychromie sowie die von Josep Boscà zwischen 1689-1691 gebaute Orgel. An der Stelle der Kirche stand zuvor ein anderes Gotteshaus, das im Jahre 1543 vom berühmten türkischen Piraten Barbarossa zerstört wurde.

Cadaqués wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein populärer Kurort für den reichsten Teil der Einwohner Barcelonas und der wichtigsten Ballungsgebiete Kataloniens (Girona, Figueras). Ihre Besitztümer hatte hier ebenfalls die Familie von Salvador Dalí. Wahrscheinlich verliebte sich der Künstler bereits in seiner frühen Kindheit in das anmutige Städtchen, wo er doch auf dem Gipfel seines Ruhms nach der Rückkehr aus New York im Jahre 1948 hier zusammen mit seiner Partnerin und Muse Gala (verstorben im Jahre 1989) niederließ. Sein Familienanwesen ist heute Museum (Casa Museo de Salvador Dalí). Bei einem Besuch in dem Haus kann man erfahren, wir der Künstler wohnte. Ausgestellt sind ebenfalls Möbel, die ebenso kontroversiv sind, wie sein gesamtes Schaffen, sowie sondere Skulpturen, die an seine berühmten Bilder erinnern.

Die Verbindung des Künstlers mit dem Städtchen fand in seiner Kunst oftmals ihren Ausdruck. Wenn wir die Küste entlang spazieren, kommen wir zu einer ruhigen, felsigen Bucht mit einem charakteristisch geformten Felsen. Es reicht ein Blick auf seine Form – und schon wissen wir, dass er dem Meister als Hauptmotiv zu seinem Bild „El Gran Masturbador“ diente. Das „künstlerische“ Cadaqués besteht jedoch nicht nur aus Salvador Dalí. Hier erholten sich auch andere Künstler oder suchten nach Inspirationen (völlig zurecht), wie etwa Picasso, Chagall, Duchamp, Max Ernst, Federico García Lorca, Eugeni d’Ors oder Luís Buñuel.

Cadaqués ist ebenfalls ein hervorragender Ort für einen Urlaub am Meer. In der Stadt und seiner wilden Umgebung befinden sich mehr als zwanzig Kies- und Sand-Kies-Strände. Zudem kann Cadaqués auch durch seine hervorragende Küche imponieren, die in kleinen Kneipen und Restaurants serviert wird. Die Fischer der umliegenden Dörfer waren bereits im Mittelalter für die hervorragende Qualität der von ihnen gefangenen Fische und Meerestiere bekannt (etwa die nicht nur in Spanien geschätzten Anchovis aus Cadaqués). Eine Spezialität der hiesigen Küche ist die Paella mit Meeresfrüchten (paella de marisco), der Drachenkopf in Sauce mit Kartoffeln (suc d’escòrpora), die Sardinen, Doraden, Seeigel (erizos de mar), Hummer (langosta) sowie Muscheln (mejillones). Am Abend und in der Nacht warten zahlreiche Attraktionen auf die Besucher der Bars und Pubs.


Girona

Girona gilt als die römischste Stadt Spaniens und entzückt jedes Jahr viele Touristen, die hier mehrere Stunden auf dem Weg nach Barcelona verbringen, wie auch diejenigen, die einen längeren Aufenthalt planen. Sie besitzt eine der am besten erhaltensten mittelalterlichen Altstädte in Spanien mit einem der größten jüdischen Viertel in Europa.

Die Geschichte der Stadt beginnt mit den ersten Siedlungen der Iberer aus dem Stamm der Indigeten, die auf dem Flachland um Girona entdeckt wurden. Im Jahre 77 errichtete Gnaeus Pompeius Magnus, ein hervorragende römischer Heerführer und Politiker, eine Wehrsiedlung auf der Hauptstraße Via Herculea. So entstand die römische Stadt Gerunda, die sich seit der damaligen Zeit dynamisch entwickelte.

Die Altstadt von Girona gehört nicht nur zu den am besten erhaltensten, sondern auch zu den bekanntesten Orten in Spanien. Ihre ältesten Teile einschließlich der Reste der Verteidigungsmauern stammen aus dem 9. Jahrhundert. Ein Spaziergang durch die schmalen Gassen, insbesondere im Zeitraum des temps de flors – des Feiertags der Blumen zwischen dem 10. und dem 18. Mai, ist ein jedes Mal eine einzigartige Erfahrung.

Besuchen sollte man unbedingt auch die arabischen Bäder – banys arabs, die trotz ihrem Alter von 800 Jahren sich immer noch in einem guten Zustand befinden. Sie erinnern an andere derartige Objekte in Spanien, etwa in Grenada oder Ronda. Die Bäder bestehen aus drei Räumen, wobei man in jedem Raum ein Bad bei einer anderen Wassertemperatur nehmen kann.

Über der Stadt erhebt sich die Kathedrale Santa Maria. Sie wurde zwischen dem 11. und 17. Jahrhundert errichtet und verbindet in sich romanischen, gotischen und Barockstil. Sie ist ein wahrer architektonisches Phänomen – mit einem Schiff der Breite von 22 Metern mit seinem Kreuzrippengewölbe ist sie die breiteste Konstruktion dieser Art auf der Welt.

In der Nähe der Kathedrale befindet sich der wohl malerischste Teil der Stadt – El Call. Dies ist eines der größten und am besten erhaltensten jüdischen Viertel in Europa. Dessen Anfänge gehen bis in das 9. Jahrhundert zurück, das Ende kam im 16. Jahrhundert, als die Judenverfolgungen in Spanien begannen. Aktuell befinden sich hier zahlreiche Cafés und Restaurants, und das Gewirr der Gassen und steilen Treppen verleiht dem Ort außergewöhnliche Schönheit.

Die farbigen Fassaden der Häuser am Fluss Onyar (Casas de Onyar), die ab dem 17. Jahrhundert errichtet wurden (wobei die Mehrzahl im 20. Jahrhundert entstanden ist) in der Linie der ehemaligen Stadtmauer auf Seiten des Flusses ist eines der bekanntesten Motive der Stadt.


Sitges

Sitges ist eine Kleinstadt und ein Meeresbad an der Costa del Garraf. Es leben hier etwa 3.000 Einwohner, von denen fast 35% aus den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien stammt. Die Anfänge der Stadt gehen auf die römische Zeit zurück. Damals gab es hier einen kleinen Fischerhafen. Seit dem 14. Jahrhundert war Sitges Eigentum des Grafen von Barcelona.

Die Stadt besitzt einen schmalen Sandstrand der Länge von etwa 4 km. In der Umgebung von Sitges gibt es insgesamt 17 Strände. Viele von ihnen sind FKK-Strände. Die vielen Bars und Kneipen auf den malerischen Straßen von Sitges sind nicht nur das Ziel der Jugend des naheliegenden Barcelonas. Das lebhafte Nachtleben und die ungezwungene Atmosphäre sowie die Gastfreundlichkeit und Toleranz der Einwohner von Sitges bewirkten, dass die Stadt zu einem der populärsten europäischen Zentren für Gays wurde.

Seit mehr als 100 Jahren ist der Karneval, der jährlich am Gründonnerstag beginnt, eines der wichtigsten Ereignisse.

Sitges ist aber nicht nur eine Empfehlung für den Sommer. Die Stadt hat das ganze Jahr über viel zu bieten. Großer Popularität erfreuen sich unter anderem das Internationale Festival für Fantasy-Kino, der lokale Karneval, das Festival Jazz Antic und die Oldtimer-Rallye Barcelona – Sitges. Auch zu Fronleichnam ist ein Besuch in der Stadt zu empfehlen, da die Straßen, über welche die Prozession verläuft, mit Blumenteppichen bedeckt sind.

Zu empfehlen sind in der Stadt zudem die im Barockstil errichtete Kirche des heiligen Bartholomäus und der heiligen Thekla, das Rathaus der Stadt im Jugendstil sowie die Casa Bacardi.

Zudem ist die reiche Natur mit ihren Naturschutzgebieten, wie dem Parque Natural del Garraf oder dem Parque Terramar zu erwähnen, die einen interessanten Vorschlag für ein Familienpicknick in der freien Natur darstellen.


Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt der Provinz Katalonien, wird als eine der schönsten und freundlichsten Städte der Welt angesehen. Hier kann man fast alle Nationalitäten, Hautfarben, Religionen und Weltanschauungen antreffen.

Barcelona ist die Stadt von Gaudi, Miro, Picasso, Dali. Eine verrückte Stadt, eine Stadt der Architekten, Künstler, in der alles möglich ist. Aber Barcelona ist auch die Stadt der Parks und ruhigen Plätze mit einer ungewöhnlichen Geschichte.

Über Barcelona wurden Tausende Bücher und Ausarbeitungen geschrieben. Da wir nicht in der Lage sind, unsere geliebte Stadt in Kurzform zu beschreiben, möchten wir einige Websites empfehlen, die dabei helfen, die Hauptstadt Katalonien kennenzulernen und einen Besuch zu planen. Ganz sicher werdet Ihr sie so lieben lernen, wie wir dies tun.


La Roca Village

Ein Paradies für Liebhaber von Mode, Einkäufen und Essen. Nur ein paar Minuten Fahrt von unserem Haus entfernt befindet sich das berühmte Dorf mit mehr als 130 Geschäften der weltweit bekanntesten Designer und Modehäuser. Mehrere Restaurants, die Hilfe eines Concierges, Touristeninformation, Rabatte für Flüge… Man sollte sich das einmal ansehen, schon allein aus Neugier.